Auf dem Weg zum Studienplatz auch nach links und rechts zu schauen …

Dienstag, 12. Januar 2010Studium & Berufsstart

Bis zum Jahr 2013 rechnet die Kultusministerkonferenz (KMK)  mit einem hohen Anstieg an Studienbewerbern. Grund dafür sind die doppelten Abitur-Jahrgänge, die voller Tatendrang und Ehrgeiz das Studium ihrer Wahl belegen möchten.

Problem ist nur, dass die Kapazitäten der Universitäten und Fachhochschulen nicht ausreichen werden, um jedem Studienbewerber auch den gewünschten Studienplatz anzubieten. Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk in Berlin sieht die Situation erst einmal positiv. “Grundsätzlich ist es gut, dass wir mehr Studenten haben, vor allem die Wirtschaft schreit ja geradezu danach”. Problematisch schätzt Grob eher die Zugangsvoraussetzungen der Universitäten ein. Diese werden wohl ziemlich hoch sein und lässt vermutlich einige der Bewerber verzweifeln.

Auch Beate Ebbinghaus von der Arbeitsagentur Hamburg schätzt die Lage nicht all zu problematisch ein. Sie empfiehlt den Abiturienten ” [...] auf dem Weg zum Studienplatz auch nach links oder rechts zu schauen”. Es sei nicht aussichtslos einen Studienplatz zu erhalten, doch müssen sich die Schüler frühzeitig damit auseinandersetzen welches Studium sie belegen möchten und vor allem auch nach Ausweichmöglichkeiten schauen. Frau Ebbinghaus weist neben einem Studium im Ausland als Alternative auch darauf hin, sich an einer Universität in den neuen Bundesländern zu bewerben. Dort sei es ihrer Einschätzung nach eher möglich einen Studienplatz im gewünschten Studienfach zu erhalten, weil die Hochschulen noch nicht so überlaufen und die Zugangsvoraussetzungen nicht übermäßig hochgeschraubt sind.

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[Quelle zum Artikel: sueddeutsche.de]

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