Monatsarchiv für Januar 2010

Die Zukunft des Lernens | LEARNTEC 2010 in Karlsruhe

Effektives und zeitunabhängiges Lernen – Dafür steht Deutschlands größter Bildungs-Kongress. Die Fachmesse für E-Learning, betriebliche Weiterbildung und Wissensmanagement startet am 02. Februar 2010.

Bildungsverantwortliche aus Forschungszentren, Hochschulen, Berufsakademien und Schulen sowie Personalverantwortliche, Entscheider und Manager aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden vom 02. bis 04. Februar 2010 die Messehallen in Karlsruhe unsicher machen.

Bereits zum 18. mal findet die Bildungsmesse statt und gilt als einer der wichtigsten Marktplätze für professionelles Bildungsmanagement. Die Referenten- und Vortragsliste, aber auch die Zahl der Aussteller kann sich (wie jedes Jahr) sehen lassen und verspricht jede Menge Austausch, Erkundung neuer Lerntrends sowie spannende Vorträge.

Alle Informationen zum Programm der dreitägigen Bildungsmesse stehen auf der Internetseite der LEARNTEC.

Was erhoffen Sie sich von der LEARNTEC? Welche Themen finden Sie spannend und warum? Wir freuen uns auf vorfreudige Kommentare und sind ebenso auf ein Fazit nach ihrem Besuch der LEARNTEC gespannt.

Weiterbildungsverhalten älterer Erwachsener

Aus der jüngst erschienenen DIE FAKTEN geht hervor, dass sich nur 44 % der über 45-Jährigen an Weiterbildungsmaßnahmen beteiligen. In der Gruppe der 65 bis 80-Jährigen sinkt die Quote weiter auf 13 %.

Jens Friebe vom “Deutsche(s)n Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen” (DIE) untersucht das Bildungsverhalten älterer Menschen und stellt sich eingangs die Frage, wer denn überhaupt die Älteren sind und welchen Bedarf an Weiterbildungsmaßnahmen sie haben. Friebe erkennt bei Menschen im höheren Alter erheblichen Bildungsbedarf wie auch Bildungspotenziale. Doch kritisiert er bei der Definition bestimmter Handlungserfordernisse für die Weiterbildung, dass:

“die Bedeutung von Bildung für die gesellschaftliche Bewältigung des demografischen Wandels [...] zwar allerorts betont [wird], doch konkrete Programme zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung Älterer [...] bisher nicht in Sicht [sind].”  www.die-bonn.de

Alle Informationen zur Weiterbildung, zu Lernformen, Finanzierung von Weiterbildungsmaßnahmen und rechtlichen Bestimmungen gibt es auf dem Weiterbildungsportal von Bildungsweb.

[Quelle zum Artikel: www.idw-online.de]

BMBF: Welche Ursachen und Motive führen zu Studienabbrüchen?

Eine neue Studie der Hochschul-Information-System GmbH (HIS) veröffentlichte kürzlich eine Studie, die sich speziell den Studienabbrüchen im neuen Bachelorsystem widmen. Gibt es mehr Studienabbrüche von Bachelorstudenten im Vergleich zu den Studenten, die noch einen der herkömmlichen Studiengänge belegen?

Als ein vergleichsweise “gutes Zeugnis” bezeichnet Dr. Helge Braun die Quote der Studienabbrecher (12 %), die sich auf Grund schlechter Studienbedingungen für einen Studienabbruch entschlossen. Dennoch müsse weiter daran gearbeitet werden, die Zahl der Studienabbrüche stetig zu reduzieren, resümiert der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Etwa 31 % der befragten Studienabbrecher gab als Hauptgrund Leistungsprobleme während des Studiums an. Rund 20 % derjenigen empfand die Anforderungen an das Studium zu hoch. Für etwa 11 % war das Nichtbestehen der Prüfungen der Hauptgrund für einen Studienabbruch.

Hintergrundinformationen zum Bachelorstudium und alle Anbieter von Bachelorstudiengängen gibt es auf Bachelor-Vergleich.com.

Die vollständige Studie “Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen” kann auf der Internetseite der HIS kostenlos heruntergeladen werden.

[Quelle zum Artikel: bmbf.de]

Auf dem Weg zum Studienplatz auch nach links und rechts zu schauen …

Bis zum Jahr 2013 rechnet die Kultusministerkonferenz (KMK)  mit einem hohen Anstieg an Studienbewerbern. Grund dafür sind die doppelten Abitur-Jahrgänge, die voller Tatendrang und Ehrgeiz das Studium ihrer Wahl belegen möchten.

Problem ist nur, dass die Kapazitäten der Universitäten und Fachhochschulen nicht ausreichen werden, um jedem Studienbewerber auch den gewünschten Studienplatz anzubieten. Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk in Berlin sieht die Situation erst einmal positiv. “Grundsätzlich ist es gut, dass wir mehr Studenten haben, vor allem die Wirtschaft schreit ja geradezu danach”. Problematisch schätzt Grob eher die Zugangsvoraussetzungen der Universitäten ein. Diese werden wohl ziemlich hoch sein und lässt vermutlich einige der Bewerber verzweifeln.

Auch Beate Ebbinghaus von der Arbeitsagentur Hamburg schätzt die Lage nicht all zu problematisch ein. Sie empfiehlt den Abiturienten ” [...] auf dem Weg zum Studienplatz auch nach links oder rechts zu schauen”. Es sei nicht aussichtslos einen Studienplatz zu erhalten, doch müssen sich die Schüler frühzeitig damit auseinandersetzen welches Studium sie belegen möchten und vor allem auch nach Ausweichmöglichkeiten schauen. Frau Ebbinghaus weist neben einem Studium im Ausland als Alternative auch darauf hin, sich an einer Universität in den neuen Bundesländern zu bewerben. Dort sei es ihrer Einschätzung nach eher möglich einen Studienplatz im gewünschten Studienfach zu erhalten, weil die Hochschulen noch nicht so überlaufen und die Zugangsvoraussetzungen nicht übermäßig hochgeschraubt sind.

Wo studieren? Was studieren? Uni-Vergleich.de hilft sich zu orientieren, Universitäten miteinander zu vergleichen und alle nötigen Hintergrundinformationen zu erhalten.

[Quelle zum Artikel: sueddeutsche.de]